Wer zuf├Ąllig einmal auf der B1 im Teutoburger Wald auf H├Âhe Horn-Bad Meinberg unterwegs ist, sollte sich unbedingt die Externsteine anschauen. Nichts ahnend schlendert man vom Besucherparkplatz in einer park├Ąhnlichen Anlage mitten im Wald, um dann pl├Âtzlich vor einer gewaltigen Felsformation aus Sandstein zu stehen. Wow. Mitten aus dem Nichts ragen diese Giganten in den Himmel. Hinzu kommt noch eine eher ungew├Âhnliche, ja fast geometrische Form, die Fragen nach der Herkunft aufwerfen. Kein Wunder, dass schon unsere Vorfahren aus der Altsteinzeit um ca. 10.000 v. Chr. ein gewisses Faible f├╝r die netten Steinchen entwickelt haben. Entstanden ist die Formation vor ungef├Ąhr 70 Millionen Jahren w├Ąhrend einer sogenannten Gebirgsfaltung. Waagerecht liegende Gesteinsschichten wurden w├Ąhrend des Prozesses senkrecht aufgerichtet und bekamen durch Erosion ihr heutiges Gesicht.

Dass sich der Kult um die Externsteine bis heute h├Ąlt klingt nachvollziehbar, vor allem f├╝r denjenigen, der sich von der anziehenden Kraft der Felsen bereits ├╝berzeugen konnte.

Wer sich die 124, teils sehr unregelm├Ą├čigen Stufen, bis ganz nach oben traut wird mit einer grandiosen Aussicht ├╝ber den Teutoburger Wald belohnt. Wenn ihr dann auf dem 35 m hoch gelegenem Plateau steht d├╝rft ihr selbst entscheiden, ob nicht doch eine gewisse Magie von diesem Ort ausgeht oder alles kompletter Humbug ist. ­čśë

 

Michael Eichhorn
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bloggt. knipst. zeigt. In Hameln. Und Hannover. Aber eigentlich ├╝berall. Au├čer in Berlin. Da gibts zu viele Fotografen. Kleiner Scherz, Berlin geht auch ­čśë
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