Warum man nach Amrum fĂ€hrt? LĂ€sst sich schwer erklĂ€ren, aber nur weil die Worte fehlen. Es ist mehr das GefĂŒhl, angekommen zu sein, obwohl man noch auf der FĂ€hre steht und die Insel nur als Silhouette wahrnimmt. Der Wind, der dir das letzte bisschen Spießigkeit aus den Haaren zaust und deine Gedanken ganz weit davontrĂ€gt. Ein GefĂŒhl, dass man erst bemerkt wenn es dich mit voller Wucht umarmt.

Ein fantastisches StĂŒck Erde, so einsam, authentisch und unurban wie ein Ort in Deutschland nur sein kann. Sobald man auf Amrum ankommt möchte man so schnell wie möglich das Auto abstellen, es kommt einem wie ein Verbrechen vor, in diesem StĂŒck Paradies einen Motor zur reinen Fortbewegung zu nutzen. Rauf aufs Rad, der Sattel wird und muss in den nĂ€chsten Tagen eine Dauerbeziehung mit eurem Hinterteil eingehen. Nur so oder auch zu Fuß lĂ€sst die Insel ihren Vorhang fallen und zeigt ihre prachtvolle Schönheit.

 

Michael Eichhorn
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