Habt ihr gewusst, dass die Menschen im Mittelalter geglaubt haben, mit einem Feuersalamander BrĂ€nde löschen zu können? Man hat die Amphibien doch tatsĂ€chlich ins Feuer geworfen, in der Gewissheit, dass die armen Tiere quasi die Freiwillige Feuerwehr ersetzen und sie außerdem das Ganze unverletzt ĂŒberstehen. Jupp. So war das damals. Ohne Worte.

Heute muss man schon GlĂŒck haben, wenn man einem dieser „Feuermolche“, wie sie auch genannt werden, begegnen will. Zu finden eigentlich in der NĂ€he von BĂ€chen und Wasserstellen innerhalb von Laub- oder MischwĂ€ldern, oder wie es der Zufall will, auch als versammeltes Rudel im Kellerschacht (wie bei den folgenden Exemplaren).

Gut auf den Bildern zu erkennen sind die auffĂ€lligen OhrdrĂŒsen, daraus wird bei Gefahr ein weißes, giftiges Sekret abgesondert. Dieses Sekret verursacht bei Kontakt mit menschlicher Haut aber lediglich ein leichtes Brennen und ist nicht, wie noch im Mittelalter behauptet, „todbringend giftig“.

 

Michael Eichhorn
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bloggt. knipst. zeigt. In Hameln. Und Hannover. Aber eigentlich ĂŒberall. Außer in Berlin. Da gibts zu viele Fotografen. Kleiner Scherz, Berlin geht auch 😉
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