Zugegeben, wenn in einem Wanderratgeber von einem „lieblichen Wanderweg“ die Rede ist, geht man im Allgemeinen davon aus dass das auch zutrifft. Deshalb eins vorweg, die Umrundung der Klippen des Hohensteins ist nichts fĂŒr ungeĂŒbte Melonenkernrauspuhler. Wenn die knapp 9 km hinter euch liegen, habt ihr euch euer Schnitzel definitiv verdient.

Wer den bei Hessisch Oldendorf gelegenen Rundwanderweg aber in Angriff nimmt, wird mit einem atemberaubenden Ausblick auf das Weserbergland belohnt.

Seine Bedeutung als KultstĂ€tte der Germanen nimmt man der Felsformation ab, sobald man das erste Mal auf dem Plateau steht und die Magie dieses Ortes spĂŒrt. Die Augen sollte man dabei aber offen halten, denn es geht 50 m steil bergab und es gibt (glĂŒcklicherweise) keine GelĂ€nder und Absicherungen. Nur ein paar geschickt gesetzte Haken, die von der Beliebtheit der Steilwand bei Klettersportlern zeugen.

FĂŒr Naturliebhaber ist der Tisch ebenfalls reich gedeckt, der Pflanzenreichtum ist schier unendlich, Feuersalamander kreuzen den Weg und am Wegesrand plĂ€tschert der Blutbach.

Ausgangspunkt ist immer der Parkplatz „Kreuzsteinquelle“, von dort geht die Reise los. Es gibt verschiedene Wanderrouten mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Festes Schuhwerk ist angebracht, ihr mĂŒsst ein paar Höhenmeter ĂŒberwinden, mit teils unregelmĂ€ĂŸigen Treppenstufen.

Viel Spaß beim Erkunden, ich geh jetzt Schnitzel essen. 😉

Michael Eichhorn
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bloggt. knipst. zeigt. In Hameln. Und Hannover. Aber eigentlich ĂŒberall. Außer in Berlin. Da gibts zu viele Fotografen. Kleiner Scherz, Berlin geht auch 😉
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